Montag, 9. November 2009
Mein Praktikum
Vor einer Woche habe ich mein 14tägiges Praktikum in einem relativ neuen Hotel in Regensburg beendet. Diese zwei Wochen waren für mich sehr befriedigend, wenn auch anstrengend. Es war ungewohnt, nach etwa einem Jahr der (fast) Untätigkeit wieder jeden Tag regulär zu arbeiten. Die körperliche Anstrengung macht sich dann doch bemerkbar. Allerdings hat dies auch seine guten Seiten: man ist abends endlich mal wieder, wie sagt man so schön, "rechtschaffen müde". Mit den Kollegen hatte ich auch Glück, denn die waren alle sehr nett, es war ein gutes Team, keine Gezicke, keine Alleingänge. Mit der Chefin konnte man auch mal abseits ein ruhiges Wort reden, ohne dass alle mithören konnten oder mussten. Das doch relativ frühe Aufstehen war fürs Erste unangenehm, genauso wie die Fahrt im doch sehr vollen Zug. Die erste Woche war daher teilweise Überwindungssache, was aber nichts mit der Arbeit selbst zu tun hatte. Der Gedanke war eher: das Bett wäre jetzt noch so schön warm und draussen ist es kalt. In der zweiten Woche kam dann schon eher: Hoffentlich war gestern alles in Ordnung und es gab keine Beschwerden. Der Gedanke am Feierabend, der zu unterschiedlichen Uhrzeiten war (je nach Belegung des Hotels und etwaigen Extraaufgaben), war meistens: GESCHAFFT! Das Prakikum ist eigentlich gut verlaufen und ich habe mich nicht ausgenutzt gefühlt, da das Team von vornherein gut bestückt war und ich mich nicht als kostenlose Arbeitskraft eingestuft sah. Alles in Allem habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit auf der Etage immer noch sehr viel Spaß macht und für mich auch noch machbar ist. Es fühlt sich normal an, jeden Tag zur Arbeit zu gehen und am Abend etwas geschafft zu haben. Da ist ein freier Tag wieder etwas wert. Vielleicht hat dieses Hotel ja nächste Saison eine Stelle für mich frei. Ansonsten sehe ich es als einen guten Eintrag im Lebenslauf, der aussagt, dass ich den Wiedereinstieg gut überlegt und auch getestet habe.
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Praktikumsberichte
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